Kairo

Hauptstadt Ägyptens, größte Stadt auf dem Afrikanischen Kontinent und drittgrößte Stadt weltweit nach Mexiko-City und Tokio.

In Kairo leben heute etwa 18 Millionen Menschen, diese Zahl ist allerdings nur eine ungefähre Schätzung. Kairo ist eine Stadt der Gegensätze: Armut und Reichtum, Analphabetentum und Internetcafés, Lehmziegelhäuser und Wolkenkratzer. Die Stadt funktioniert und floriert trotz allem.

Kairo, Luxor und Alexandria sind die einzigen Städte in Ägypten die über Verkehrsampeln verfügen, trotzdem werden diese stets ignoriert und für Verzierungen am Straßenrand gehalten. Wer in Kairo Auto fährt braucht viel Geduld und eine gehörige Portion Mut.

Mal ehrlich, wer fährt schon nach Kairo um den Verkehr zu beobachten? In Kairo geht man ins Ägyptische Museum (mit “allen” Schätzen des alten Ägyptens, wie sämtlichen Grabbeigaben aus dem Grab des Tutanchamun) und besucht die Pyramiden (Abends mit einer tollen Ton- und Lichtshow). Das fotografieren im Inneren des Museums ist wie in fast allen Museen der Welt verboten. Das Bild stammt von Wikipedia.

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Zentrum Kairos ist die Alabastermoschee und der ehemalige Königspalast. Von der Terrasse der Moschee hat man eine gute Aussicht über die gesamte Stadt (sofern man vor lauter Smog etwas sieht).

Die Pyramiden von Gizeh sind das letzte noch intakte der 7 Weltwunder der Antike, neben ihnen gab es damals noch den Leuchtturm von Alexandria (Ägypten), den Koloss von Rhodos, die Statue des Zeus in Olympia (beide Griechenland), das Mausoleum des Königs Mausolos in Bodrum, der Tempel der Artemis bei Ephesus (beide Türkei) und die hängenden Gärten von Babylon (in den US Kolonien im mittleren Osten, Verzeihung im Irak muss es natürlich richtig heißen).

Es stehen 3 Pyramiden auf dem Plateau von Gizeh. Die Cheopspyramide ist mit heute 137 Metern (damals 146 Meter) die höchste. Sie besteht aus etwa 2,3 Millionen Steinblöcken, ein einzelner Block wiegt an die 2,5 Tonnen (einige auch bis zu 13!!!). Die Chefrenpyramide ist 136 Meter hoch und die kleinste, die Mykerinospyramide ist nur 66 Meter hoch. Im Inneren der Pyramiden gibt es nichts zu sehen, nackter Fels, keine Hieroglyphen oder sonstiges. Und dafür bezahlt man dann auch noch 20,- Euro Eintritt und muss über 2 Stunden in der Sonne warten. Man kann sich dies also getrost ersparen.

Die Pyramiden sind nicht das einzige Sehenswerte in Gizeh. Alle Asterix & Obelix Leser wissen natürlich was ich meine, der Sphinx. Es heißt wirklich DER, nicht DIE oder DAS. Der Sphinx ist nämlich (zumindest soll es das) ein Abbild des Pharaos Chefren. Der Sphinx ist etwa 5 Meter hoch und die Nase ist wirklich weg, allerdings ist dies auf die Unbeständigkeit von Sandstein zurückzuführen (einige behaupten auch das Napoleon dafür verantwortlich sein soll). Ein besonders schönes Bild der Pyramiden bekommt man bei Sonnenuntergang.

Was mich wirklich genervt hat waren die ganzen Händler die einem wertlosen Plunder andrehen wollen und ständig “Nur 1 Euro, nur 1 Euro!” rufen. Penetranter geht es nicht mehr.

Ca. 20 Kilometer südlich von Kairo steht eine weitere Grabanlage. Die Stufenpyramiden von Sakkara. Besonders gut erhalten ist die Pyramide des “Djoser”. Neben Stufenpyramiden gibt es dort auch klassische Pyramiden und Mastabas (siehe viertes Bild).

In Sakkara wird übrigens auch das gleichnamige Bier “SAKKARA” gebraut, welches sehr süffig und gar nicht soo schlecht ist ;).

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