Paris

Paris, Paris, wir fahren nach Paris!!! Dies waren die Worte von Katrin, als sie erfuhr, dass sie die Kurzreise in die französische Hauptstadt gewonnen hatte. Da die ursprüngliche Reise nur 2 Tage “lang” war, buchten wir eine Nacht zusätzlich, um ein wenig mehr Zeit zum Besichtigen zu haben.

Tag 1:

Nachdem wir die Nacht durchgefahren sind, kamen wir morgens um 7:00 Uhr in Paris an. Nach einem kurzen Frühstück (Milchkaffee und Croissant) sind wir zum Eifelturm aufgebrochen, denn morgens ist der Andrang noch am schwächsten, also nix wie hin.

Anschließend ging es ins Hotel, einchecken. Was soll ich sagen? Das Hotel war…MIES. Ich habe von vorneherein nicht viel erwartet, da 2* in Paris nicht sonderlich gut sein können. Was uns aber präsentiert wurde, war unter aller Sau. Wir haben unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und sind dann sofort weitergezogen, es gab ja noch einiges zu sehen.

Erstes Ziel war der Friedhof “Père Lachaise”, auf welchem u.a. Frederic Chopin, Edith Piaf, Sarah Bernhardt und James Morrison begraben liegen (aus Respekt vor diesem Ort, haben wir hiervon keine Fotos). Anschließend fuhren wir zur Basilika “Sacré Coeur” im Künstlerviertel Montmartre, unweit des berühmten Moulin Rouge. Für alle sportlichen Besucher gibt es eine Treppe mit … keine Ahnung wie vielen Stufen. Es gibt nämlich auch eine kleine Seilbahn die parallel zu den Stufen nach oben fährt. Ratet mal wie wir hoch gekommen sind.

Für den ersten Tag waren wir genug unterwegs, so beschlossen wir zurück ins Hotel zu fahren und am nächsten Tag unsere Entdeckungstour fortzusetzen.

Tag 2:

Nach dem “Frühstück” machten wir uns auf den Weg zu Nôtre Dame. Die Schlange um hineinzukommen war dermaßen lang, dass wir beschlossen am Abend auf dem Rückweg nochmal unser Glück zu versuchen. Wir hatten Glück, am Abend war weniger los, dass wir also hineingingen.

Zu Fuß machten wir uns auf zum Louvre. Von Nôtre Dame aus ist das doch ein Stück zu laufen, aber Angesichts der wenigen Zeit die wir hatten, wollten wir nicht die meiste Zeit mit der Metrofahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir am “Centre Pompidou” vorbei, ein Kunst- und Kulturzentrum welches nach dem zweiten Präsident der fünften Republik benannt ist. Charakteristisch für das Centre Pompidou ist seine Architektur.

Im 12. Jahrhundert eine Burg, umgebaut in einen Palast, ist der Louvre heute das drittgrößte Museum der Welt. Jährlich zählt man dort ca. 8,1 Millionen Besucher. Der Louvre befindet sich am südlichen Ende der “Champs-Elysée”.

Einmal über die “Place de la Concorde” mit seinem Obelisken, gelangt man direkt an die “Champs-Elysée”. Diese 2 Kilometer lange Prachtstraße ist das teuerste Pflaster in ganz Paris. Hier liegt auch der Elysée-Palast, der Wohn- und Regierungssitz des französischen (“Zwerg”-) Präsidenten. Am nördlichen Ende befindet sich ein weiteres Wahrzeichen von Paris, der Triumphbogen. Die Champs-Elysée sind die meistbefahrene Straße in Paris.

Da sich der zweite und letzte Tag nun dem Ende näherte (nicht nährte), beschlossen wir mit der Metro unsere letzte Station anzufahren, das Moulin Rouge. Das ist heute ein Theater in welchem jeden Abend Revues und Cabarets stattfinden. Dem Ruf als Bordell wird das Moulin Rouge schon lange nicht mehr gerecht.

Leider gingen die 2 Tage die wir zum besuchen hatten viel zu schnell vorbei. Aber wir waren doch froh wieder nach Hause zu kommen und wieder ein richtiges Bett vorzufinden. Unsere beiden “Monster” hatten sicherlich auch schon Sehnsucht nach uns, und unser Jahresurlaub lag auch noch vor uns.

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