Sommerurlaub in Frankreich


1. Tag – ankommen ist schön:

Nach über einem Jahr war es endlich wieder so weit…URLAUB!!! Doch statt feinstem schottischen Wetter (Regen) wie letztes Jahr, wollten wir diesmal dann doch lieber Sonne genießen.

Früh morgens um 03:00 Uhr klingelte der Wecker, Zeichen unseren Wohlverdienten Urlaub zu beginnen.

Knapp 1,5 Stunden später waren wir dann unterwegs. Unsere Reise führte vorbei an Heilbronn, Kaiserslautern, Saarbrücken, Reims (lecker Champagner), um Paris herum (wären wir durch Paris gefahren, wären wir wohl noch heute unterwegs), Tours, Poitiers und endlich die Ausfahrt Pons. Schließlich erreichten wir 1.278 Kilometer und 14,5 Stunden später endlich das “Altenheim der Katzen” genannte Haus meiner Eltern.

“Altersheim der Katzen” deswegen, weil dort 6 Katzen leben die 10 Jahre alt oder gar älter sind. Die Älteste ist Belle mit stolzen 17 Jahren.

Nachdem wir uns in sommerliche Klamotten bzw. Badesachen geworfen hatten, wurde für den Pool eine Tsunami-Warnung ausgegeben ;).

Nach einem leckeren Abendessen sind wir völlig erschöpft ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen…

2. Tag:

Schon um 09:00 Uhr morgens hat es hier knapp 30 Grad…im SCHATTEN!!!

Nachdem wir den Pool nach Frühstück in Beschlag genommen hatten, sind wir am späten Nachmittag nach Royan gefahren um dort ein wenig an der Strandpromenade entlang zu schlendern.

3. Tag – Eine Fahrt ins Grüne:

Wir sind nicht knapp 1.300 Kilometer gefahren um uns den ganzen Tag am Pool oder im Haus (weil es irgendwann draußen zu heiß ist) aufzuhalten. Wir beschlossen also ins etwa 20 Minuten entfernte “Talmont” zu fahren. Dieses kleine Dorf ist auf einer Klippe erbaut worden und zieht jährlich tausende von Touristen an. Trotz dieser vielen Besucher hat Talmont seinen Charme behalten und ist noch typisch “Charentais”.

Am Abend haben wir trotz der vielen Wolken einen Versuch gewagt den Sonnenuntergang am Strand zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht.

4. Tag – Hund, Katze, Maus…oder so:

Da das Wetter zu schön war um den ganzen Tag in einer Innenstadt mit Sightseeing und/oder shoppen zu “verschwenden”, sind wir spontan in den Zoo “La Palmyre”.

5. Tag – Regen ist was schönes:

Jaja, ich weiß. Ich bin mit nichts zufrieden. Regnet es “im Sommer” daheim – motz ich. Ist es zu heiß und schwül hier – motz ich auch . Aber jetzt bin ich zufrieden. Seit heute morgen früh um 6:00 Uhr gewittert es. Die Fenster sind alle geöffnet und die kühle Luft zieht durchs ganze Haus. Herrlich!

Als der Regen sich dann gelegt hat und die Sonne wieder rausgekommen ist, sind wir am frühen Nachmittag zu Bekannten meiner Eltern gefahren, die eine Pineau- & Cognac-Kellerei besitzen. Da es das leckere Gebräu (Pineau) bei uns daheim nicht zu kaufen gibt, müssen wir uns hier damit eindecken.

7. Tag – trockenen Fußes durch die Ozeane dieser Welt:

War der Zoo schon ein interessantes Ausflugsziel, sollte heute etwas Gleichwertiges auf dem Programm stehen. Ich kannte das Aquarium von “La Rochelle” zwar schon von früheren Besuchen, dennoch freuten wir uns drauf.

Nach dem Besuch des Aquariums haben wir dann noch eine kleine Runde in der angrenzenden Altstadt gedreht.

Zu guter letzt haben wir schon noch kurz am Stadtstrand von La Rochelle vorbeigesehen. Dort hat ein Künstler einen Drachen aus Sand gebaut. Klasse!

8. Tag – Reif für die Insel:

Das Wetter war seltsam die letzten Tage. Morgens noch stark bewölkt, am Nachmittag aber dann klarer Himmel. So sind wir heute zur “Ile d’Oleron” gefahren. Einer kleinen Insel ca. 60 Kilometer vom Haus meiner Eltern entfernt. Auf einer Karte habe ich gesehen dass man vom Strand dort das “Fort Boyard” ausmachen kann. Leider ist das Fort aus Sicherheitsgründen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich (wohl aber für die Doppel-Z-Promis die dort ihre lächerlichen Spielchen abhalten).

Katrin ist ein großer Fan von Leuchttürmen. Da es hier jede Menge an den Küsten gibt, ist ein Besuch eine willkommene Abwechslung.

Im Mittelalter gab es eine Festung auf der Ile d’Oleron. Heute sind nur noch Ruinen zu sehen, wobei – die paar Steine Ruine zu nennen ein wenig übertrieben scheint.

Nachmittags verziehen sich die Wolken und es wird sonnig und heiß. Ab zum Strand.

10. Tag – ein Besuch in der Hauptstadt des Comics:

Wieder ein Tag an dem das Wetter sich nicht wirklich eignet um an den Strand zu fahren. Macht ja nix, wir werden die letzten 2 Tage dafür umso mehr am Strand verbringen. Heute sind wir nach “Angouleme” gefahren, der Geburtsstadt meiner Mutter und Hauptstadt des Comics aus dem französischsprachigen Raum. An einigen Gebäuden der Stadt sind Charaktere und Szenen aus bekannten Comics gemalt worden. Eine sehr originelle Idee wie ich zugeben muss.

Die Stadt selbst hat natürlich auch andere Sehenswürdigkeiten als bemalte Häuser. Dazu gehören das Rathaus, die Kathedrale und das Comicmuseum. Das Comicmuseum ist jetzt in einem Neubau untergebracht, aber wirklich sehenswert ist es unserer Meinung nach nicht.

11. Tag – ein Tag am Meer:

Unser vorletzter Strandtag…ein bisschen Wehmut macht sich in unserer Stimmung bemerkbar. Warum gehen die Wochen der Arbeit so langsam vorbei aber der Urlaub so schnell? Wir haben keine Antwort darauf. Wir beschließen den ganzen Tag am Strand zu verbringen. Aber vorher gibt es noch einen Leuchtturm zu besichtigen, der sich praktischerweise gleich am Strand befindet wo wir hinwollten.

12. Tag – mehr Meer:

Unser letzter Strandtag ist angebrochen. Nach dem Frühstück ging es direkt zum Strand. Heute Abend werden wir das Auto schon mal beladen, damit wir das dann vor der Fahrt nicht noch machen müssen.

Tagaus, Tagein sind wir auf der Heimfahrt an einem großen Feld mit Sonnenblumen vorbeigefahren. Katrin wollte unbedingt ein Bild davon machen, aber nur wenn blauer Himmel ist. Am letzten Tag hat es dann geklappt.

13. Tag – On the Road again:

Gegen 2:00 Uhr früh erst sind wir eingeschlafen und um 6:00 Uhr hat der Wecker schon wieder geklingelt. Es war Zeit (oder auch nicht) die Heimreise anzutreten. Waren wir auf der Hinfahrt schon gut beladen, war es auf der Rückfahrt nicht weniger. Gegen 7:30 Uhr sind wir dann wieder auf der Straße und als wir um 21:30 Uhr in Nürnberg ankommen, sagt Katrin zu mir: “Der Himmel weint weil unser Urlaub schon wieder rum ist!” In den 13 Tagen in denen wir im Urlaub waren, sind wir inklusive Hin- und Rückfahrt ca. 3.690 Kilometer gefahren.

Wohin es nächstes Jahr gehen wird haben wir noch nicht ausgemacht. Vielleicht Irland, vielleicht Marokko (wobei…das eher nicht wenn ich Katrins Blick sehe). Lassen wir uns also überraschen, es ist ja noch 1 Jahr Zeit…

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