Zoo de la Palmyre

Es ist Jahre her, dass ich das letzte mal im Zoo von “La Palmyre” war. Auf dem Weg zum Strand kann man die Flamingos und Giraffen bereits im vorbeifahren von der Straße aus sehen. Trotz eines Eintrittspreises von 14,- Euro pro Nase haben wir uns einen Besuch nicht nehmen lassen. Wann hat man schon die Möglichkeit einen der schönsten Tiergärten Europas zu besichtigen?

Ist das Füttern der Tiere in allen von uns bereits besuchten Tiergärten verboten, kann man hier am Eingang Popcorn kaufen. Ob man es nun selbst mampft oder Tieren (mit Ausnahme der Affen und Ottern) gibt bleibt einem selbst überlassen. Ich war keine 10 Minuten im Zoo und schon hatte ich Giraffenschlabber an der Hand…”lecker”!

Nachdem die Giraffen satt waren, ging es vorbei an den Ottern (welche nicht gefüttert werden dürfen) zu den Seelöwen. Wir kamen gerade rechtzeitig dort an um eine kleine Show mitzuerleben. Dort erhielten wir auch allgemeine Infos über den Zoo, wie zum Beispiel dass es 15.000,- Euro pro Tag an Unterhalt kostet und der Zoo zu 100% in privater Hand ist und nicht vom Staat subventioniert wird.

Nach der kleinen Vorführung der Seelöwen sind wir Richtung Affenhaus weiter. Es sollte jedoch über eine Stunde dauern bis wir dieses erreichen sollten.

Neben den Giraffen sind die Elefanten weitere Bewohner des Zoos die man direkt füttern kann, was wir uns natürlich nicht haben nehmen lassen. So hatte ich an einem Tag Giraffen- und Elefantenschlabber an der Hand, wer kann das schon von sich behaupten? ;)

Dann endlich erreichten wir das Affenhaus. Wow!!! DAS ist mal ein Affenhaus. Nicht so klein und mickrig wie das in Nürnberg.

Nachdem wir nun mit dem Affenhaus am nördlichsten Punkt des Zoos erreicht haben, machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang. Bis jetzt haben wir weder Tiger, Eisbären noch Krokodile besuchen können. Nach einem kurzen Blick auf den Plan, sahen wir dass diese Tiere auf unserem Weg liegen.

Das Tier das die Hitze des heutigen Tages am besten ertragen konnte, war der Eisbär. Direkt an der meterhohen Plexiglas Wand hat sich der Bär im Wasser am Boden abgestoßen, ist aufgetaucht zum Luftholen und wieder runter. Das ganze hat er ununterbrochen gemacht. War nett mit anzusehen.

Nachdem wir dem Eisbär einige Zeit bei seiner Beschäftigung zugesehen hatten, ging es weiter zu den Tigern und Krokodilen.

Bei den Krokodilen gab es zusätzlich noch Schlangen und Echsen zu bewundern. Beim betreten des Tropenhauses habe ich mich noch über Leute aufgeregt die Münzen ins Krokodilbecken geworfen hatten. Bis ich das Schild gefunden habe auf dem stand: Eine Münze in ein Krokodilbecken zu werfen bringt Glück und ein Wunsch geht in Erfüllung.

Nach gut 3,5 Stunden im Zoo unterwegs kamen wir dem Ausgang immer näher. Nachdem wir noch bei den Flamingos, Aras, Totenkopfäffchen und Jaguaren vorbei sind machten wir uns auf zu unserem Auto und nach einem leckeren Salat in einem Café im Ortskern schließlich nach Hause.


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