Türkei Sommer 2006

Ich war vom vom 07.04.2006 bis zum 26.10.2006 in Bodrum an der Westägäischen Küste im Einsatz, es war gleichzeitig auch mein erster Besuch überhaupt in der Türkei und muss sagen das ich mich dort sehr wohl gefühlt habe.

Die Geschichte Bodrums geht bis 1000 v. Chr. zurück. Damals bewohnten allerdings Griechen die Halbinsel Bodrums. Doch erst unter König Mausolos erblühte die Stadt zu einer Metropole. Zu dieser Zeit hieß die Stadt allerdings Halikarnassos.

Sein Grabmal, das Mausoleum gehörte zu einem der sieben Weltwunder der antike. Es wurde schon zu damaliger Zeit Erdbebensicher gebaut und Stand 1600 Jahre lang an selber Stelle bis allerdings ein (zu) starkes Erdbeben es zerstörte. Als im Jahre 1402 der Johanniter-Orden nach Bodrum kam, nahmen sie die Steine des Mausoleums um die St. Petersburg zu errichten zum Schutz vor den Osmanen. Allerdings mussten sie die Burg um 1522 den Türken übergeben. Es beherbergt heute das erste und bis dato einzige Unterwasser-Archäologie-Museum der Welt.

Das Amphitheater gehört zweifellos zu einem der Höhepunkte eines Bodrumbesuchs. Nach griechischem Vorbild ist es an einen Hang gelehnt und bietet einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Bodrum und die St. Petersburg, direkt über den Rängen befinden sich antike Gräber. Es haben damals ca. 12000 Menschen Platz im Amphitheater gefunden. Jedes Jahr im Juli und August finden am Wochenende dort Musik- und Theateraufführungen statt. Am 11. August 2006 kam die berühmte Oper “Carmen” nach Bodrum.

Zur Zeit von König Mausolos besaß die Stadt 2 Eingänge, einen östlichen und einen westlichen. Heute ist nur noch der westliche zu sehen, das Myndos-Tor. Zwei Türme bilden einen etwa 7 Meter breiten Durchgang direkt in die Stadt hinein. Alexander der Große kam durch das Myndos-Tor mit seiner Armee um Halikarnassos einzunehmen.

Doch nicht nur in Bodrum selbst gibt es historisches zu bewundern. Ephesus gehört zweifelsohne zum kulturellen Höhepunkt an der westlichen Ägäisküste.
Für alle Naturliebhaber gibt es natürlich auch etwas. Dalyan für alle die es ruhig angehen lassen möchten und eine Jeepsafari oder die Adventure-Tour für alle die es ein wenig aufregender haben wollen.

Da die Türkei (noch) nicht zur EU gehört, gilt das Einreisevisum nur 90 Tage. Jeder der länger bleibt, muss also die Türkei verlassen und erneut einreisen. Am besten und bequemsten ist es dann nach Kos zu fahren, eine der griechischen Urlaubsinseln etwa eine Stunde mit der Fähre von Bodrum entfernt.

Da ich in Ägypten meinen Tauschein gemacht habe, wollte ich mal sehen was es hier unter Wasser alles zu entdecken gibt. Eine ganze Menge musste ich feststellen.

In Bodrum, im Gegensatz zu den anderen Zielen in denen ich bisher war, haben wir auch viel mit den Jungs der lokalen Agentur unternommen. Wir waren mindestens einmal die Woche unterwegs.

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Team in Bodrum