Adventure Tour

Die Adventure Tour ist für Leute gedacht die wirklich ins Hinterland wollen. Anders als bei einer Jeep Safari, bekommt man hier einen professionellen Fahrer gestellt, der einen in die echte Pampa fährt. Außerdem ist hier eine etwa zwei-stündige Wanderung dabei. Natur finde ich ja ganz toll, aber Wandern? Ich habe diesen Tag sehr genossen, auch wenn es zu einer sehr unchristlichen Uhrzeit losging.

Es war etwa 7 Uhr morgens als unser Fahrer und Guide Oktay uns abholte. Nach etwa einer Stunde Fahrt, kamen wir zu einer kleinen Behausung wo uns das Frühstück serviert wurde. Brötchen, Aufschnitt, Käse, Honig, Rührei, gekochte Eier und für mich persönlich, ganz viel Kaffee. Das besondere an diesem Ort war ein kleiner Wasserfall, der im Hochsommer zu Baden genutzt werden kann, wer das will und wer keine Angst vor 15 Grad kalten Wasser hat.

Nachdem wir uns sattgegessen hatten und vollgepumpt mit Kaffee waren ging es auch schon los mit dem Wandern. Das erste, wenn man so will, Hindernis hat uns etwa 20 Minuten Zeit gekostet, da die Mädels die dabei waren, der wackeligen “Brücke” nicht ganz trauten.

Nachdem alle wohlbehalten und ohne von der Brücke zu fallen auf der anderen Seite angekommen sind, lag der vielleicht unberührteste Fleck Natur von uns den wir je gesehen hatten. Wir mussten uns teilweise durch dichtes Buschwerk kämpfen (eine Machete wäre sicherlich von Vorteil gewesen) um überhaupt vorwärts zu kommen. Kamen vorbei an kleineren Wasserfällen uns Stromschnellen und wir haben sogar einige “wilde” Tiere gesehen. Hauptsächlich haben wir Schildkröten, Frösche, Krebse, Ziegen und Fledermäuse gesehen. Wenn wir schon bei Fledermäusen sind: Nach etwa einer Stunde ging es in eine Tropfsteinhöhle, mit ganz vielen von diesen netten Tierchen. Man musste allerdings aufpassen wo man hintrat, der Boden war voller… Ihr könnt es Euch sicher denken was ich meine.

Als wir dann schließlich zurück waren, gab es noch einmal Kaffee für alle die noch nicht genug beim Frühstück hatten um anschließend den restlichen Tag im Auto zu verbringen. Wir fuhren an der Südküste entlang, zu abgelegenen Buchten und einer kleiner Dorfruine, die mittlerweile leider einer Müllhalde gleicht. In einer der abgelegenen Buchten wimmelte es nur so vor Seeigeln (die schwarzen Punkte auf dem Foto rechts außen). Oktay hat gemeint, sie seien roh, frisch aus dem Wasser gefischt eine Delikatesse, wir haben es nicht versucht, zu exotisch ;). Nachdem wir diese Bucht besucht hatten, war die Tour auch schon wieder vorbei, leider muss ich sagen.


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