Karthago

Wer kennt sie nicht, die Geschichten vom Karthagischen Kriegsherren Hannibal, der mit seinen Elefanten über die Alpen zog? Kartahgo war lange Zeit der stärkste Rivale Roms, denn die hervorragende Lage ermöglichte es den Handel im Mittelmeer zu kontrollieren. Zu seiner Blütezeit lebten etwa 400.000 Menschen in der Stadt und weitere 100.000 Menschen lebten auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen um Karthago herum.

Schließlich kam es wie es kommen musste, die Herrscher Karthagos wurden Größenwahnsinnig und führten drei Kriege gegen Rom, die sogenannten “Punischen Kriege”. Punisch daher, weil die Einwohner Karthagos von den Römern als Phoenizier gesehen wurden, daher die Ableitung. Diese Punischen Kriege führten schließlich zum Untergang Karthagos und zur Eingliederung ins römische Reich. Beim dritten und letzten Krieg brandschatzten die römischen Truppen sechs Tage lang die Stadt, sodass diese bis auf die Grundmauern dem Erdboden gleichgemacht wurde. Karthago wurde unzählige Male wiederaufgebaut und genau so oft wieder zerstört. Heute sind nur noch Ruinen aus der punischen und römischen Zeit zu sehen.

Vor den Toren der Ruinen-Stadt steht eine mächtige Kathedrale die noch aus der Zeit der französischen Kolonialzeit stammt. Heute ist sie ein Kulturzentrum.


Tunesien im Winter 2004
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