Bier aus Franken: Weißenohe Klosterbier

Franken, das Zentrum Europas, besitzt mit über 270 verschiedenen kommerziellen und (größtenteils) unabhängigen Brauereien die größte Brauereidichte der Welt! Ich möchte daher den März über jede Woche zwei verschiedene Fränkische Biere auf meinem Blog vorstellen, die ich natürlich kurz zuvor probiert habe oder sogar während des Schreibens trinke.

Nummer drei ist heute das “Weißenohe Klosterbier” aus Weißenohe:

Die Brauerei

Klosterbrauerei WeissenoheDer Beginn des Bierbrauens in Weißenohe dürfte zeitgleich mit der Wandlung des Benediktinerklosters zur Klosterbrauerei im Jahre 1050 zu datieren sein – damit zählt die Kloster- brauerei in Weißenohe zu den ältesten Brauereien in Deutschland. Seit dem Jahr 1827 befindet sich die Brauerei im Privatbesitz der Familie Winkler – mittlerweile in fünfter Generation. Im Frühjahr 2000 eröffnete Franz Winkler die Brauereigaststätte in neuem Glanz.

Die Produktionspalette ist schier unendlich. Neben dem in diesem Artikel beschriebenen Altfränkischem Klosterbier wird in der Brauerei noch das Classic Bioland (gebraut nach Modernen Bio-Standards), Benediktiner Pils, Weißenohe Pils, Kloster Spezial / Klostersud, Bonifatius Dunkel, Bonator Doppelbock (Fastenbier), Eucharius Märzen, Glocken Hell, Barrique Klosterbier (wird in einer Tonflasche verkauft), Cannabis Club Hanfbier und Amrita (mit Ingwer und Früchten) hergestellt. Der geschätzte Bierausstoß liegt bei 24.000 HL im Jahr.

Das Bier: Weißenohe Klosterbier

Weißenoher Kellerbier

Das Weißenohe Klosterbier ist ein sehr helles, klares und Bernsteinfarbenes Bier. Der Geruch hat eine röstmalzige Note mit einem leichten Schimmer von Schwefel – dennoch dominiert hier ganz klar das Malz.

Der Antrunk ist überraschend herb, vom Geruch her hatte ich nicht mit dieser Intensität nicht gerechnet. Es schmeckt erfrischend und mit einer deutlichen Malzigen Note.

Es ist ein sehrt süffiges und erfrischendes Bier, das im Sommer im Biergarten mit Sicherheit noch besser schmeckt als jetzt im März. Einen kleinen Negativpunkt gibt es allerdings anzumerken: Das Bier hatte einen leichten metallischen Geschmack, der mich ein wenig gestört hat. Ein bisschen mehr Kohlensäure könnte dem Bier nicht schaden, es tut dem Bier aber nicht wirklich einen Abbruch. Ich bewerte es mit drei von fünf Kronkorken!



Anschrift Klosterbrauerei Weissenohe:
Klosterstr. 20
91367 Weißenohe
E-Mail: web@klosterbrauerei-weissenohe de
Homepage: http://www.klosterbrauerei-weissenohe.de


Der Artikel zum Spezialbier der Brauerei Simon, erscheint am Montag den 14.03.2011 um 12:00 Uhr

Der "Bier-März" im Überblick


Tags: , ,

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 11. März 2011 um 12:00 Uhr erstellt und unter der Kategorie Franken abgelegt. Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, hinterlasse einen Kommentar, oder setze einen Trackback von Deiner eigenen Homepage.

Hinterlasse einen Kommentar: